Café No Pasarán

No Pasaran Hof-Café
Sommer, Sonne, Antifa!

Sonntag, 19.7.26, ab 15 Uhr
im Hof der Regenbogenfabrik
Lausitzer Str. 21a, Kreuzberg

Rechte Parolen und Sprüche in der Nachbarschaft, in Kneipen und Spätis. Rassistische, antifeministische und queerfeindliche (körperliche) Übergriffe im Kiez. Zunehmende Präsenz von organisierten Nazis. Der Rechtsruck macht auch vor Kreuzberg nicht halt.

Wir gehen davon aus, dass sich die Situation vor allem auch wegen der anstehenden Wahl zum Abgeordnetenhaus im September zuspitzen wird. Die faschistische AfD wirkt als Katalysator für Ressentiments, die das Zusammenleben in Kreuzberg (und darüber hinaus) ungemütlich machen können.

Am Tag des Finales der Fußball-WM verlegen wir deshalb unser Café in den Hof der Regenbogenfabrik. Zwei Wochen nach dem AfD-Parteitag in Erfurt wollen wir eine Möglichkeit bieten, sich bei Kaffee, kühlen Getränken und lecker Kuchen über das Erlebte auszutauschen und sich über mögliche Aktivitäten gegen rechte und autoritäre Entwicklungen in Kreuzberg (und darüber hinaus) (nicht nur) wegen der Wahl auszutauschen. Von 17 – 18 Uhr beraten wir in einem Ratschlag darüber, wie wir zeigen, dass wir viele sind, die sich dem Rechtsruck entgegenstellen. Wie schaffen wir es, dass wir noch mehr werden? Der Ratschlag ist auch Gelegenheit für Kreuzberger Initiativen, sich auszutauschen und vorzustellen. Ausklingen wird unser kleines Fest mit Live-Musik.

Über uns:
Wir öffnen an jedem dritten Sonntag im Monat mit Inputs und Diskussionsrunden zu wechselnden Themen. Bei uns wird das Motto: „Kuchen & Kritik“ groß geschrieben.

Lesung

GRAUE WÖLFE. VERDRÄNGTE GEFAHR?! Türkischer Rechtsextremismus in der Migrationsgesellschaft

Dienstag 16.12.25

Einlass: 19:00, Beginn: 19:30

SO36, Oranienstraße 190, 10999 Berlin

Eintritt: Spende

„Verdrängte Gefahr?! Türkischer Rechtsextremismus in der Migrationsgesellschaft und die Suche nach antifaschistisch-antirassistischen Strategien“ 

„Die sogenannte „Graue-Wölfe“-Bewegung, die dem türkischen Ultranationalismus und Rechtsextremismus zugeordnet wird, ist seit Jahrzehnten auch in Deutschland aktiv. Sie gilt als eine der größten extrem rechten Bewegungen im Land. Auch in Berlin ist ihre Präsenz deutlich spürbar. Die Bewegung tritt dabei nicht nur in Form von Kultur- oder Heimatvereinen auf, sondern verfolgt eine klar politische Agenda, die sich unter anderem gegen Minderheiten wie Kurd*innen, Alevit*innen, Êzîd*innen, Armenier*innen oder queere Menschen richtet.

In jüngerer Zeit beobachten Fachstellen, Journalist*innen und zivilgesellschaftliche Organisationen vermehrt ideologische, organisatorische oder strategische Annäherungen zwischen türkisch-ultranationalistischen Gruppen und deutschen rechtsextremen Strukturen – darunter auch der sogenannten Neuen Rechten. Diese Entwicklungen sind bislang kaum öffentlich beleuchtet, bergen jedoch erhebliches gesellschaftspolitisches Konfliktpotenzial.

Mit unserer Veranstaltung möchten wir dazu beitragen, diese wenig beachteten Verflechtungen sichtbar zu machen, Hintergrundwissen zu vermitteln und einen offenen Raum für Diskussion und Austausch zu schaffen. Dabei steht vor allem die politische Frage im Raum, wie eine antirassistische und antifaschistische Politik mit dieser Bewegung umgehen kann – und weshalb eine Diversifizierung der Antidiskriminierungspolitik dafür zentral ist.“

Referent*innen
Ismail Küpeli und Ceren Türkmen

Veranstalter*innen:
AKEBI e.V. (Aktivisten gegen Rassismus, Nationalismus und Diskriminierung) und KsgR (Kreuzberg solidarisch gegen Rechts).

Gefördert von Netzwerk Selbsthilfe und der KiezAktivKasse.

Treffen Kreuzberg Solidarisch gegen Rechts

Kontakt über Café No Pasarán jeden 3.Sonntag ab 15:00 Uhr im Regenbogencafe

Regenbogenfabrik
Lausitzer Str. 21a

Regelmäßig treffen sich viele Menschen, um sich über den erstarkenden Rechtsruck auszutauschen und sich als solidarische Nachbar*innenschaften in solidarischen Kiezen dagegen zu organisieren.

Kommt gerne vorbei und bringt euch, eure Möglichkeiten und eure Erfahrungen und Ideen ein.

Wenn wir viele sind, können wir klar und deutlich machen, dass rechtes Gedankengut in Kreuzberg und überall keinen Platz hat.

Bringt gerne eure Freund*innen mit und verbreitet gerne diese Einladung.

Sie kommen nicht durch – ¡No Pasarán!

Offenes Vernetzungstreffen im RegenbogenKino So. 22.06.

Sonntag, 22. Juni 2025, 15:00 – 17:00

Treffen

„Kreuzberg gegen Rechts“

1x im Monat treffen sich viele Menschen im RegenbogenKino, um sich über den erstarkenden Rechtsruck auszutauschen und sich als solidarische Nachbar*innenschaften in solidarischen Kiezen dagegen zu organisieren.
Neben dem Weiterspinnen unserer praktischen Ideen werden wir über unsere gemeinsamen Ziele diskutieren.

Kommt gerne vorbei und bringt euch, eure Möglichkeiten und eure Erfahrungen und Ideen ein.

Wenn wir viele sind, können wir klar und deutlich machen, dass rechtes Gedankengut in Kreuzberg und überall sonst keinen Platz hat.

Bringt gerne eure Freund*innen mit und verbreitet gerne diese Einladung.

Sie kommen nicht durch – ¡No Pasarán!