Lesung

GRAUE WÖLFE. VERDRÄNGTE GEFAHR?! Türkischer Rechtsextremismus in der Migrationsgesellschaft

Dienstag 16.12.25

Einlass: 19:00, Beginn: 19:30

SO36, Oranienstraße 190, 10999 Berlin

Eintritt: Spende

„Verdrängte Gefahr?! Türkischer Rechtsextremismus in der Migrationsgesellschaft und die Suche nach antifaschistisch-antirassistischen Strategien“ 

„Die sogenannte „Graue-Wölfe“-Bewegung, die dem türkischen Ultranationalismus und Rechtsextremismus zugeordnet wird, ist seit Jahrzehnten auch in Deutschland aktiv. Sie gilt als eine der größten extrem rechten Bewegungen im Land. Auch in Berlin ist ihre Präsenz deutlich spürbar. Die Bewegung tritt dabei nicht nur in Form von Kultur- oder Heimatvereinen auf, sondern verfolgt eine klar politische Agenda, die sich unter anderem gegen Minderheiten wie Kurd*innen, Alevit*innen, Êzîd*innen, Armenier*innen oder queere Menschen richtet.

In jüngerer Zeit beobachten Fachstellen, Journalist*innen und zivilgesellschaftliche Organisationen vermehrt ideologische, organisatorische oder strategische Annäherungen zwischen türkisch-ultranationalistischen Gruppen und deutschen rechtsextremen Strukturen – darunter auch der sogenannten Neuen Rechten. Diese Entwicklungen sind bislang kaum öffentlich beleuchtet, bergen jedoch erhebliches gesellschaftspolitisches Konfliktpotenzial.

Mit unserer Veranstaltung möchten wir dazu beitragen, diese wenig beachteten Verflechtungen sichtbar zu machen, Hintergrundwissen zu vermitteln und einen offenen Raum für Diskussion und Austausch zu schaffen. Dabei steht vor allem die politische Frage im Raum, wie eine antirassistische und antifaschistische Politik mit dieser Bewegung umgehen kann – und weshalb eine Diversifizierung der Antidiskriminierungspolitik dafür zentral ist.“

Referent*innen
Ismail Küpeli und Ceren Türkmen

Veranstalter*innen:
AKEBI e.V. (Aktivisten gegen Rassismus, Nationalismus und Diskriminierung) und KsgR (Kreuzberg solidarisch gegen Rechts).

Gefördert von Netzwerk Selbsthilfe und der KiezAktivKasse.

Treffen Kreuzberg Solidarisch gegen Rechts

Unser nächstes Treffen fällt am

Sonntag den 21.12.2025 ab 15:00 Uhr mit dem Café ¡No Pasarán! zusammen.

Zum Jahresende laden wir euch daher ein für ein gemütliches Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen. Das nächste reguläre Plenum findet erst in neuem Jahr wieder statt.

Regenbogenfabrik
Lausitzer Str. 21a

Jeden zweiten Sonntag treffen sich viele Menschen im RegenbogenKino, um sich über den erstarkenden Rechtsruck auszutauschen und sich als solidarische Nachbar*innenschaften in solidarischen Kiezen dagegen zu organisieren.

Kommt gerne vorbei und bringt euch, eure Möglichkeiten und eure Erfahrungen und Ideen ein.

Wenn wir viele sind, können wir klar und deutlich machen, dass rechtes Gedankengut in Kreuzberg und überall keinen Platz hat.

Bringt gerne eure Freund*innen mit und verbreitet gerne diese Einladung.

Sie kommen nicht durch – ¡No Pasarán!

Du kommst zum ersten Mal? Dann gerne schon 14.45 Uhr, damit wir uns kurz vorstellen können und Fragen klären können.

Café No Pasarán

Sonntag, 21.12.25, ab 15 Uhr
im RegenbogenCafé
Lausitzer Str. 21a
10999 Berlin-Kreuzberg

Unser Café ist aus der Initiative „Kreuzberg solidarisch gegen Rechts“ hervorgegangen. Wir öffnen an jedem dritten Sonntag im Monat von 15 – 19 Uhr unsere Tore im RegenbogenCafé immer mit kühlen Getränken, Kuchen und relaxter Kaffee-Geselligkeit.

Wir verstehen uns als Austauschbörse und sichtbaren Ausdruck dafür, dass es Menschen in Kreuzberg gibt, die willens sind, sich den rechten Tendenzen in den Weg zu stellen, und eine Idee vom guten, solidarischen Leben für und mit Allen haben.

Offenes Vernetzungstreffen im RegenbogenKino So. 22.06.

Sonntag, 22. Juni 2025, 15:00 – 17:00

Treffen

„Kreuzberg gegen Rechts“

1x im Monat treffen sich viele Menschen im RegenbogenKino, um sich über den erstarkenden Rechtsruck auszutauschen und sich als solidarische Nachbar*innenschaften in solidarischen Kiezen dagegen zu organisieren.
Neben dem Weiterspinnen unserer praktischen Ideen werden wir über unsere gemeinsamen Ziele diskutieren.

Kommt gerne vorbei und bringt euch, eure Möglichkeiten und eure Erfahrungen und Ideen ein.

Wenn wir viele sind, können wir klar und deutlich machen, dass rechtes Gedankengut in Kreuzberg und überall sonst keinen Platz hat.

Bringt gerne eure Freund*innen mit und verbreitet gerne diese Einladung.

Sie kommen nicht durch – ¡No Pasarán!